Prämierte Ingenieurskunst aus dem Innviertel: HICAD AWARD 2009 für Fill
Die Innviertler Metallbau-Spezialisten freuen sich über die Auszeichnung für ihr Modell des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in München.
Hochkarätige Auszeichnung für Fill Metallbau. Die Metallbauexperten setzen zur Planung und Realisierung ihrer Projekte auf neueste CAD-Techniken und wurden dafür mit dem HICAD AWARD 2009 für Österreich ausgezeichnet. Diese internationale Auszeichnung wird jährlich im Zuge der europaweiten ISD Software User Meetings für herausragende Leistungen im Bereich 2D/3D-CAD-Systemanwendungen verliehen. Das von Fill eingereichte Projekt umfasst die Planung und Realisierung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in München. Dieser stellt am Ziel- und Ausgangspunkt des überregionalen Bus- und Bahnverkehrs (HBF) ein Zeichen dar, dass die Dynamik dieser Verbindungen reflektiert.
Hohenzell, 19. Dezember 2009 „Dank HICAD sind wir in der Lage die Fähigkeiten unserer Konstrukteure voll auszuschöpfen und komplizierteste Konstruktionen zu realisieren. Auf welch hohem Niveau wir dabei agieren, bestätigt uns diese Auszeichnung“, freut sich Fill Geschäftsführer Ralf Vogt. Mit dem neuen 3D-HICAD lassen sich nicht nur Fassadenübergänge leichter konstruieren, sondern auch kegelförmige und polygonale Körper umsetzen. Das ist für die Erstellung von Sonderkonstruktionen von zentraler Bedeutung. Hier kommt die freie Konstruktion zum Tragen, die für Fill Metallbau eine wichtige Konstruktionsmethode darstellt. Dadurch bietet sich den Ingeneuren der notwendige Freiraum zur Realisierung ihrer Ideen. „Schon anhand erster einfacher Skizzen und Modelle im 3D, die wir für den Architekten zeichnen, kann sich dieser bereits das geplante Gebäude räumlich vorstellen“, bringt Ralf Vogt die Vorteile auf den Punkt.
Konstruktionen in alle Richtungen
Wie wichtig es für Fill Metallbau ist komplexe Konstruktionen erstellen zu können, zeigt sich am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in München. Seine Architektur lässt sich als eine karosserieartige Gebäudehülle beschreiben. Hierzu wurden auf einem Unterbau aus Stahl polygonale Rohre aus Aluminium angebracht, welche die beschriebene Form nachbilden. „Diese Konstruktion wäre in 2D nicht möglich gewesen, da jede Achse sonst einen eigenen Schnitt erfordert“, erklärt Ralf Vogt. 130 verschiedene Glasabmessungen waren für den Bau der Fassade notwendig. Da kein Glas gleich einem anderen war, mussten die einzelnen Bleche für die jeweils benötigten Taschen stets einzeln konstruiert werden. So ergab sich eine Fassade aus Unikaten. „Ohne HICAD wäre es in dieser Form gar nicht erst möglich gewesen, denn die verschiedenen Verschneidungen sind nur unter Verwendung modernster Technologien realisierbar“, sagt Geschäftsführer Vogt.
Corporate Data
Fill Metallbau baut mit System Metall in Bestform. 1968 wurde das Unternehmen gegründet. Unter seinem Credo „best in form“ bietet Fill Metallbau individuelle Systemlösungen für Gebäudehüllen sowie Sonderkonstruktionen aus den Rohstoffen Stahl, Alu, Edelstahl und Blech. Im Bereich optisch ansprechender und technologisch ausgereifter Visualisierungslösungen für Plakatwerbung ist das Unternehmen österreichischer Marktführer. „Fill Metallbau ist in Mitteleuropa eine anerkannt führende Marke seiner Branche“, lautet die Vision. Das Unternehmen mit Sitz in Hohenzell / Oberösterreich erzielte im Jahr 2008 mit 230 Mitarbeitern eine Betriebsleistung von 38,5 Millonen Euro und einem Umsatz von 46 Millionen Euro.



